ÖKO Landsberger Gemenge (100 % Bio)

Öko Landsberger Gemenge, Winterzwischenfrucht-Mischung für die Nutzung des ersten Schnittes im folgenden Frühjahr.

100 % Bio 

Aussaatmenge: 5,0 - 6,0 kg je 1.000 m²

Enthalten sind: Inkarnatklee, Welsches Weidelgras, d., Welsches Weidelgras, t. und Winterwicke.

Nur im 10 kg Gebinde erhältlich ! 

57,25 €

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Grundpreis: 5,73 € pro 1 kg

inkl. MwSt (7%) zzgl. Versandkosten

Hersteller: Feldsaaten Freudenberger

Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG

Magdeburger Straße 2

D - 47800 Krefeld

www.freudenberger.net

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Feldsaaten Freudenberger

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Magdeburger Straße 2

D - 47800 Krefeld

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Bio-Wildackermischungen

Unsere Bio-Wildackermischung ist ideal für alle, die einen natürlichen Lebensraum für Wildtiere schaffen und die Biodiversität fördern möchten. Diese speziell abgestimmte Saatmischung enthält eine Vielzahl von heimischen Wildpflanzen, die nachhaltig im Einklang mit der Natur angebaut wurden. Sie bieten Wildtieren wie Hasen, Rehen und verschiedenen Vogelarten wertvolle Nahrung und Schutz. Die Mischung fördert nicht nur das Wachstum von Nahrungsquellen, sondern trägt auch zur Bodenverbesserung und Stabilisierung des ökologischen Gleichgewichts bei. Mit der Bio-Wildackermischung schaffen Sie eine artenreiche, blühende Landschaft, die dem Wild langfristig Lebensraum und Rückzugsmöglichkeiten bietet – eine wertvolle Unterstützung für die heimische Flora und Fauna!

Bei der Verwendung von Bio/Öko- Mischungen, die nicht 100% ökologisch sind, greift die 70/30 Regelung.

https://www.organicxseeds.de/page/show?page=862a4291-ed51-4379-8a8f-db8689570fe4

70/30 Saatgutmischungen

Für Saatgutmischungen mit max. 30% konventionellen Komponenten (sogenannte „70/30 Mischungen“) von Arten bzw. Sortengruppen, die auf Allgemeine Genehmigung stehen gilt das neue EU-Bio-Recht (VO (EU) 2018/848).

Vor der Aussaat dieser 70/30-Saatgutmischungen müssen sich die Landwirt*innen für alle konventionellen Arten bzw. Sorten der Mischung eine Bestätigung (Allgemeine Genehmigung) über die oXs ausdrucken.

Allgemeine Genehmigungen für Gemengepartner in 70/30-Mischungen können auch dann beantragt werden, wenn ökologisch vermehrtes Pflanzenvermehrungsmaterial verfügbar ist.

Sie können das Bestätigungsformular wie folgt aufrufen:

  1. Melden Sie sich unter „Mein Konto“ mit Ihren Benutzerdaten an. Wenn Sie sich noch nicht registriert haben, dann können Sie dies zuvor durch klicken auf Menü > Registrieren, mit Hilfe der Kundennummer bei Ihrer Kontrollstelle tun.
  2. Geben Sie in der Schnellsuche die entsprechende Art (konventioneller Gemengepartner) ein.
  3. Klicken Sie vor dem richtigen Suchergebnis auf den Pfeil um sich die Sortengruppe anzeigen zu lassen.
  4. Neben der Sortengruppe finden Sie zunächst die Anzahl der Angebote und die Einstufung. Klicken Sie auf den Button "zur Bestätigung", um zum Bestätigungsformular zu gelangen. Hier geben Sie den Sortennamen, Menge und Fläche ein und speichern das Formular ab. Bitte legen Sie das Bestätigungsformular bei einer Kontrolle vor.

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Grünland & Ackerfutterbau

Grünland- und Ackerfutterbau sind zentrale Bestandteile der Landwirtschaft, die eine wichtige Rolle in der Tierhaltung und der Futtermittelproduktion spielen. Beide Bereiche tragen maßgeblich zur Sicherstellung einer nachhaltigen Ernährung von Nutz- und Zuchttieren bei und sind eng mit der Bodenbewirtschaftung sowie der Pflanzenernährung verbunden.

Grünland

Grünland bezeichnet landwirtschaftlich genutzte Flächen, die überwiegend mit Gras oder anderen Futterpflanzen bestockt sind und vor allem zur Heu- oder Silageproduktion dienen. Diese Flächen werden häufig als Wiesen oder Weiden genutzt und bieten eine wichtige Nahrungsquelle für Tiere wie Rinder, Schafe und Pferde. Das Grünlandmanagement umfasst dabei Aspekte wie die richtige Pflege des Bodens, das regelmäßige Mähen oder Weiden sowie die Fruchtfolge, um die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten.

Ein gut gepflegtes Grünland bietet nicht nur hochwertige Futtermittel, sondern trägt auch zur Biodiversität bei und hat positive Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und die Kohlenstoffbindung im Boden. In Zeiten des Klimawandels spielt die nachhaltige Bewirtschaftung von Grünlandflächen eine immer größere Rolle.

Ackerfutterbau

Der Ackerfutterbau bezieht sich auf den Anbau von Futterpflanzen auf Ackerflächen, die nicht als Grünland genutzt werden. Im Gegensatz zum Grünland, das sich durch eine dauerhafte Begrünung auszeichnet, ist der Ackerfutterbau geprägt von einem intensiveren, aber auch flexibleren Einsatz von Anbaumethoden. Typische Pflanzen im Ackerfutterbau sind Mais, Klee, Luzerne, Silomais oder auch verschiedene Arten von Getreide. Diese Pflanzen werden häufig zur Herstellung von Silage, Heu oder auch zum Frischfuttereinsatz genutzt.

Ein Vorteil des Ackerfutterbaus ist die Möglichkeit, spezifische Futtermischungen zu erzeugen, die genau auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt sind. Zudem lässt sich der Ackerfutterbau in die Fruchtfolge integrieren, wodurch der Boden optimal genutzt und die Erträge maximiert werden können.

Synergien und Herausforderungen

In der Praxis greifen Grünland- und Ackerfutterbau oft ineinander. Viele Betriebe kombinieren beide Anbaumethoden, um eine ausgewogene Futtermittelversorgung sicherzustellen und gleichzeitig den Boden langfristig gesund zu erhalten. Doch es gibt auch Herausforderungen: Der Klimawandel, die zunehmende Erosion und die Belastung von Böden mit Nährstoffen erfordern ein durchdachtes und nachhaltiges Management von beiden Bereichen. Der Einsatz von organischen Düngern, die richtige Auswahl von Pflanzenarten und die Berücksichtigung von Fruchtfolgen sind entscheidend für den Erfolg.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl der Grünland- als auch der Ackerfutterbau unverzichtbare Bausteine einer funktionierenden Landwirtschaft sind. Mit einer gut abgestimmten Bewirtschaftung beider Bereiche kann nicht nur die Futtermittelversorgung gewährleistet werden, sondern auch ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung geleistet werden.